Veranstaltungen
Mindestens einmal jährlich macht der Landesarbeitskreis mit einer öffentlichen Veranstaltung auf sich und seine Arbeit aufmerksam und lädt dazu die Verantwortlichen aus Kirche und Sport ein.
Vorbildhaft – Verlogen – Verkauft?
Spitzensport
auf dem Prüfstand, 03. November 2009 in Tübingen
Diskussionsveranstaltung
mit der Biathletin Simone Hauswald, dem Sportwissenschaftler Helmut Digel, u.a.
Sport genießt ein so großes gesellschaftliches Interesse, wie nie zuvor. Dazu gehört leider auch, dass die öffentlichen Medien fast täglich von Verfehlungen im »Spitzen«-Sport berichten. Dopingvorwürfe in Kraftwie Ausdauer-Sportarten, Korruption im Formel 1 Rennsport, Gewaltexzesse und Rassismus im Fußball, um nur einige Beispiele zu nennen, scheinen an der Tagesordnung zu sein, so dass viele Menschen den Glauben an einen sauberen und fairen Sport verloren haben. Sportler und Funktionäre wehren sich gegen diesen Generalverdacht und verweisen zu Recht auf die großen gesellschaftlichen Leistungen des Sports hinsichtlich der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, in Sachen Integration ausländischer Mitbürger, in Sachen Gesundheitsförderung oder Wertevermittlung, wie z.B. Fairness und Respekt. Müssen wir also von zweierlei Sport reden? Was macht eigentlich die Glaubwürdigkeitskrise des Sports aus, und welche Erwartungen haben wir an den Sport als Wertevermittler und gesellschaftliche Kraft?
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern
Was müssen
Gemeinden und Vereine tun, damit sozial Schwache in Ihnen Platz finden? 19.
Oktober 2010 in Maulbronn
Diskussionsveranstaltung
mit dem Betriebsratsvors. der Porsche AG Uwe Hück, dem Weltmeister im Gewichtheben Oliver Caruso u.a.
Kirchengemeinden und Sportvereine tun sich oft schwer damit, Menschen aus armen Verhältnissen und/oder sogenannte bildungsferne Schichten aufzunehmen und ihnen eine Heimat zu bieten. Dabei stellt sich diese Herausforderung dringender denn je, angesichts auseinanderdriftender gesellschaftlicher Milieus und zunehmend parallel nebeneinander her lebender Gemeinschaften und Gruppen in unserem Land. Was also ist zu tun? Müssen sich Vereine und Gemeinden erst verändern, damit diese Art von Integration erfolgen kann? Welche Möglichkeiten und Chancen des Aufeinanderzugehens bleiben weithin ungenutzt und woran oder an wem liegt das?

